Aktuelles - Blog der Volksbank Heilbronn

2. Februar 2012

Volksbank Heilbronn lebt das genossenschaftliche Prinzip – Hilfe zur Selbsthilfe.

Finanztest veröffentlicht bundesweite Girokonto-Testergebnisse:

Stiftung Warentest schrieb 1.610 Banken in Deutschland an und fragte zum einen nach einem kostenlosen Girokonto sowie der Höhe der Fremdabhebergebühr bei Bargeldabhebungen an Automaten und zum anderen nach dem Dispositionskredit sowie der Zinsanpassungsklausel.

 

811 Banken antworteten auf die Umfrage zum kostenlosen Girokonto. Insgesamt haben nur 73 Sparkassen, Genossenschaftsbanken, PSD-Banken, Großbanken und Direktbanken nach den Kriterien von Stiftung Warentest tatsächlich ein kostenloses Girokonto – das heißt konkret keine monatliche Kontoführungsgebühr, keine Kosten für Girocard, keine Mindesthöhe für den Geldeingang, keine weiteren Bedingungen (außer monatlicher Gehalts- oder Renten-Eingang). Bei den Anbietern solcher kostenlosen Konten handelt es sich um 44 Volks- und Raiffeisenbanken und 20 Sparkassen. Bei anderen Instituten muss der Kunde oft einen bestimmten monatlichen Mindestgeldeingang oder eine monatliche Einzahlung in einen Sparplan erfüllen, um das Girokonto gebührenfrei zu erhalten. In der Region Heilbronn-Franken wird ein kostenloses Konto laut Finanztest nur von den regional ausgerichteten Instituten Sparkasse Hohenlohekreis und Volksbank Heilbronn angeboten. Überregionale Direktbanken bewerben ebenfalls kostenlose Girokonten. Doch mit einer regionalen Bank wie der Volksbank Heilbronn kann man dies nicht vergleichen:

Mit dem Girokonto der Volksbank Heilbronn greift man auf ein dichtes Automatennetz zu, das auch in nicht so stark frequentierten Ortschaften die kostenlose Bargeldabhebung sicherstellt. Die auf den Förderzweck ausgerichtete Preisgestaltung deckt hier nur die Kosten; es werden keine zusätzlichen Erträge erwirtschaftet. Mit der Gebühr in Höhe von 2,50 Euro bei Fremdabhebungen am Geldautomaten der Volksbank Heilbronn zum Beispiel liegt dieses regionale Institut bundesweit auf Platz 13 unter den Volks- und Raiffeisenbanken sowie PSD-Banken. Bundesweit liegen die Preise bei solchen Fremdabhebungen laut der Umfrage von Stiftung Warentest zwischen 1,89 Euro und 5,00 Euro. Hinzu kommt bei der Heilbronner Volksbank das Bankgeschäft von Mensch zu Mensch, ganz unmittelbar und persönlich. Denn es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass jemand ganz persönlich da ist für Fragen und Beratung. Die Volksbank Heilbronn nennt dies Offline-Banking.

 

Quelle: Finanztest 2/2012, „Deutschlands Konten im Test“, Seite 12 – 15

Stand der Daten: 6. Dezember 2011

 

 

Kreditinstitute räumen ihren Kunden auf dem Girokonto einen Überziehungsrahmen ein – der Dispositionskredit. Relevant für die Festsetzung des Dispozinses ist die Höhe des Leitzinses der Europäischen Zentralbank (EZB) – zu diesem Zinssatz leihen sich Banken Geld von der EZB – und der Euribor – zu diesem Zinssatz leihen sich Banken untereinander Geld. Ab Mitte 2008 fielen diese beiden Referenzzinssätze drastisch auf ein bis heute noch sehr niedriges Zinsniveau. Doch der dabei entstandene Refinanzierungsvorteil wurde nicht von allen Kreditinstituten konsequent an ihre Kunden weitergegeben. Stiftung Warentest hat in der Umfrage von 1.610 angeschriebenen Kreditinstituten 1.039 Institute bewerten können. Davon binden nur 212 Banken ihren Dispozins fest an einen Referenzwert und senken bzw. heben diesen nach der Entwicklung des Referenzwertes. Die Volksbank Heilbronn zum Beispiel orientiert sich strikt an der Entwicklung des Euribors und passt den Dispozins dementsprechend an. Im Schnitt verlangen die ausgewerteten Banken und Sparkassen in Deutschland laut Umfrage rund 12,4 Prozent Dispozinsen. Der höchste Zinssatz in diesem Test liegt bei 18,25 Prozent. Finanztest veröffentlichte die Tabelle „Die Guten: Banken mit einem Dispositionszins unter 10 Prozent“, auf die es nur 79 von 1.039 Institute geschafft haben. Auf dieser Liste sind aus der Region Heilbronn-Franken als günstigste Bank die Volksbank Heilbronn (9,12 Prozent) und mit leichtem Abstand die Raiffeisenbank Kraichgau (9,75 Prozent) sowie die VR Bank Schwäbisch Hall-Crailsheim (9,75 Prozent) vertreten.

 

Quelle: Finanztest 10/2011, „Deutschlands teuerste Banken“, Seite 12 – 15

Stand der Daten: 1. August 2011

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