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Wie Sie öffentliche Fördermittel nutzen.

Möglichkeiten der Ausbildungsfinanzierung

Wissen ist der größte Wert. Darin zu investieren ist immer eine gute Idee. Im Idealfall haben Eltern oder Großeltern bereits bei der Geburt mit dem VR Lebensplaner finanzielle Vorsorge für die Ausbildung getroffen. Oder andere Ersparnisse kommen zum Einsatz. Wenn das eigene Budget dafür jedoch nicht reicht, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Ausbildung bzw. das Studium zu finanzieren. Der Einzelfall entscheidet jedoch, welche Art von Finanzierung sich lohnt.

 

Es gibt zum Beispiel Fördermöglichkeiten wie BAföG, BaföG-Bankdarlehen, Bildungskredit, Studienkredite der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) oder Berufsausbildungsbeihilfe (BAB), speziell für junge Menschen, die eine betriebliche Ausbildung absolvieren. Manchmal ist auch ein selbst aufgenommener Kredit sinnvoll.

 

BaföG

Das BAföG wird von Förderstellen wie das Studentenwerk aus beantragt und bewilligt. Hierbei kommt es auf die Dauer des Studiums, die Leistungen und das persönliche Vermögen und Einkommen an. Die eine Hälfte wird als Zuschuss gewährt (nicht rückzahlbar), die andere Hälfte als Darlehen mit sehr niedrigen Raten.

 

http://www.das-neue-bafoeg.de

 

BaföG-Bankdarlehen

Diese Förderung hängt nicht von Einkommen oder Vermögen ab, wird in der Regel jedoch nur in bestimmten Situationen gewährt:

 

Ausbildungsförderung als verzinsliches Bankdarlehen erhalten Auszubildende/Studenten insbesondere

1. für eine einzige weitere Ausbildung, die eine Hochschulausbildung insoweit ergänzt, als dies für die Aufnahme des angestrebten Berufs rechtlich erforderlich ist,

2. für eine einzige weitere Ausbildung, wenn die besonderen Umstände des Einzelfalls, insbesondere das angestrebte Ausbildungsziel, dies erfordern,

3. für die durch einen zweiten oder weiteren Fachrichtungswechsel verlängerte Studiendauer und

4. in den Fällen der Hilfe zum Studienabschluss. 

 

Grundlage: § 17 Abs. 3 BaföG

 

http://www.das-neue-bafoeg.de

 

Bildungskredit

Durch das Bildungskreditprogramm wird ein zeitlich befristeter, zinsgünstiger Kredit zur Unterstützung von Studierenden sowie Schülerinnen und Schülern in fortgeschrittenen Ausbildungsphasen angeboten, der neben oder zusätzlich zu Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) als weitere Möglichkeit der Ausbildungsfinanzierung zur Verfügung steht. Einkommen und Vermögen der Auszubildenden oder ihrer Eltern spielen keine Rolle.

 

http://www.das-neue-bafoeg.de

 

KfW-Studienkredit

Bis zu 14 Semester lang können Lebenshaltungskosten - oder ein Teil davon - mit monatlichen Beträgen von 100 Euro bis zu 650 Euro finanziert werden. Wichtig ist, dass Sie zu Beginn der Finanzierung volljährig und höchstens 30 Jahre alt sind. Voraussetzungen bzw. Details hierzu finden Sie auch unter:

 

http://www.kfw.de

 

Für die ideale Lösung sind alle Möglichkeiten und Faktoren zu prüfen. Förderungen gibt es übrigens auch für die Weiterbildung während des Berufs.

 

Stand: 29.09.2011

 

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